AVL
AVL ist das weltweit größte private und unabhängige Unternehmen für Mess- und Prüftechnik und die Entwicklung von Antriebssystemen mit Verbrennungsmotoren. AVL beschäftigt weltweit 3.000 Mitarbeiter und setzt mehr als 400 Mio. Euro um. AVL stützt sich auf zwei Unternehmensbereiche: auf die Motorenmesstechnik, Testsysteme und auf die Entwicklung Antriebssysteme.
Das Produktportfolio der AVL Motorenmesstechnik, Testsysteme reicht von Sensoren zur Druckmessung im Brennraum von Motoren, Indiziersystemen und optischer Messtechnik zur Verbrennungsanalyse und Optimierung bis zu Spezialgeräten zur Messung von Abgas- und Partikelemissionen, Kraftstoff- und Ölverbrauch.
Auf dem Prüfstandssektor haben die dynamischen Prüfstände der AVL besondere Bedeutung erlangt: Auf ihnen kann ein Motor so betrieben werden, als wäre er in einem beliebigen Fahrzeug in der realen Welt im Einsatz. Belastungs- und Simulationseinheiten mit kürzesten Reaktionszeiten steuern den Motorbetrieb vollkommen realitätsgetreu: Die Simulation umfasst den gesamten Antriebsstrang, Straßen-, Steigungs- und Windverhältnisse, den Reifenschlupf, das überfahren von Curbs, die Fahrzeugeigenschaften und auch das Verhalten des Fahrers. Die Prüfstände werden von AVL nach den individuellen Kundenbedürfnissen konfiguriert und errichtet.
Im Motorsport finden Testsysteme und Messtechnik der AVL breite Anwendung. Von der DTM über NASCAR, WRC, Formel 3 bis hin zur Formel 1 entwickeln Motoreningenieure auf AVL Prüfständen. Alle F1-Motorenhersteller nutzen die hochdynamischen Prüfstände mit Simulation der Rennstrecken von AVL zur Entwicklung und Erprobung ihrer Antriebe.
Die Entwicklungstätigkeiten der AVL umfassen alle Größen und Arten von Motoren, betrieben mit Diesel, Benzin, Gas oder alternativen Kraftstoffen; sie erstrecken sich von Verbesserungen an bestehenden Motoren bis zur Konzeption und Erprobung neuer Motorenfamilien. Die Expertenteams der AVL erarbeiten kreativ neue Strategien und innovative Lösungen - streng vertraulich und genau auf die Erfordernisse ihrer Kunden zugeschnitten.
AVL setzt eigene Berechnungsmethoden und Messverfahren für die Untersuchung der Bauteilfestigkeit, der Geräuschentwicklung und der Schwingungen ein. Im Haus entwickelte Computermodelle zur dreidimensionalen Ermittlung der inneren Strömungsverhältnisse im Motor, der thermodynamischen Vorgänge und des Ladungswechsels dienen zur Vorausberechnung der Motordaten und bringen vertiefte Erkenntnisse und besseres Verständnis für die Vorgänge im Motor.
Auch im Motorsport leistet AVL Beiträge bei der Entwicklung von Rennmotoren. Stellvertretend dafür das Zitat von Paolo Martinelli (Ferrari Motorchef): „Der (AVL) Entwicklungsansatz wurde in der Saison 2000 genutzt, um die Fahrbarkeit des Ferrari Formel 1 Motors 049 zu verbessern. Dies war ein Beitrag zur Erlangung des Erfolges von Michael Schumacher und des Ferrari Formel 1 Teams“.







